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Die Bibel - Wahrheit oder Legende?





Moderne Theologen versuchen, die ganze Bibel zu relativieren; deshalb zweifelt die historisch-kritische Methode "moderner" Theologen auch die Wunder Jesu an. Die historische Bedeutung Jesu versucht man kleinzureden; Er wird ausschliesslich in Seiner menschlichen, nicht aber in Seiner göttlichen Natur wahrgenommen. Dadurch versucht man, Jesus austauschbar zu machen; angeblich führen alle Religionen irgendwie zum Heil. Hierbei werden aber viele grundlegende Tatsachen nicht beachtet:

1.) Die Bibel ist über viele Jahrhunderte hinweg geschrieben worden; viele Menschen aus unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen sozialen und beruflichen Ständen wurden von Gott gebraucht, um die Bibel niederzuschreiben. Diese Menschen hatten unterschiedliche Erfahrungen, waren in Temperament und Herkunft oft gegensätzlich, hatten unterschiedliche Überzeugungen. Auf diesem Hintergrund müsste sich die Bibel mehrmals widersprechen, wenn sie nicht göttlichen Ursprungs wäre; sie widerspricht sich aber nicht ein einziges Mal.

2.) Die meisten alttestamentalischen Prophezeiungen und auch die meisten Voraussagen Jesu Christi und der Offenbarung sind bereits eingetroffen. Es wäre unvernünftig anzunehmen, dass die anderen Voraussagen nicht eintreffen würden.

3.) Selbst Jesu Feinde zweifelten nicht an, dass Jesus Wunder gewirkt und sogar Tote auferweckt hat.

4.) Der biblische Schöpfungsbericht wurde niemals widerlegt; vielmehr zeigt die Evolutionstheorie erhebliche Lücken auf. Darwin und Ernst Häckl (letztere mit dem Häklschen Gesetz) sind längst widerlegt. Alle "Beweise" der Evolutionsbefürworter haben sich als falsch herausgestellt; es gibt keinen einzigen "Missing Link". Auch wird die Tatsache übersehen, dass aus dem Nichts nichts entstehen kann. Am Anfang war das Wort, was in die Softwaretechnologie übersetzt so viel bedeutet: Am Anfang war die Information.

5.) Es muss einen Schöpfer gegeben haben; selbst bei einfachen Werkzeugen wie Hammer, Meissel oder Zange erkennen wir, dass eine Intelligenz sie geschaffen haben muss. Schon ein kleiner Vogel ist derart kompliziert gestaltet, dass dahinter ein "Ingenieur", also ein Erschaffer, Erbauer stehen muss. Unser ökologisches System ist derart hervorragend durchdacht, dass dahinter ein hervorragender Organisator stehen muss.

6.) Wir sprechen von Naturgesetzen; jedes Gesetz muss von einer Intelligenz beschlossen sein. Die Naturgesetze setzen ebenfalls einen Schöpfer voraus, denn alles ist geplant, greift ineinander. Das Weltall ist systematisch aufgebaut: Planeten kreisen um die Sonne, die Sonne kreist um die Mitte der Galaxis und so fort. Hätte es keinen Schöpfer gegeben, wäre dieses "Verkehrsleitsystem" längst zusammengebrochen.

8.) Betrachten wir einmal die Lebensgeschichte von Jesus:

Seine Geburt wurde den Hirten zuerst kundgetan. Die Hirten waren damals Ausgestossene; sie galten als Pack, als Pöbel. Vor Gericht durften sie nicht aussagen, weil sie als unglaubwürdig galten. Warum sollten die Evangelisten eine solche Geschichte also erfunden haben?

Jesus legte sich mit der religiösen Elite an: Sie haben Ihn gehasst und wollten Ihn umbringen. Es bedurfte falscher Zeugen, die einander widersprachen, um Ihn an den römischen Kaiser zwecks Kreuzigung auszuliefern.

Jesu Tod wurde im Detail bereits bei den Propheten und in den Psalmen beschrieben. Niemand konnte das vorausahnen, nur Gott selbst konnte (und kann) dies im voraus wissen. Es war und ist auch Sein Plan, alle Menschen dadurch zu retten.

Da viele Worte Jesu am Kreuz überliefert sind, nehmen es Bibelkritiker zum Anlass, darin einen Widerspruch zu sehen; Fakt ist, dass kein einziges Kreuzeswort Jesu dem anderen widerspricht. Das Sterben am Kreuz ist ein langer Vorgang; deshalb hat Jesus auch so viele Worte sagen können.

Auch das Wort: "Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!" wurde vorausgesehen. Und es beweist auch Habakuks Aussage: "Gott ist zu heilig, um eine Sünde zu sehen!" Jesus trug im Augenblick Seines Sterbens am Kreuz die Sünden der Welt; Gott, der Vater, musste sich von Ihm also abwenden, weil Er diese Sünden nicht ertragen konnte.

Die Sünde - durch Adam und Eva in die Welt gebracht - musste gesühnt werden. Nur ein Unschuldiger kann das. Jesus hat niemals auch nur die allerkleinste Sünde begangen. Er wurde Mensch, um uns Menschen vollkommen zu verstehen und um diesen Tod auf sich zu nehmen; nur Seine Göttlichkeit konnte aber Seine Unschuld, Seine Vollkommenheit bewahren und dem Teufel, der Ihn in der Wüste versuchte, widerstehen. Jesus allein konnte und kann als Gottmensch erlösen.

Frauen waren die ersten Zeugen Seiner Auferstehung. Damals galt das Wort einer Frau nichts; Frauen waren unglaubwürdig und durften genauso wenig aussagen wie die Hirten. Es macht keinen Sinn, durch Hirten und Frauen aufgrund dieser Tatsachen etwas zu verbreiten.

9.) Zu guter letzt: Auch heute verändert Jesus die Herzen der Menschen; Alkoholiker werden trocken, Drogenabhängige clean, Gewaltopfer können verzeihen, Schwerstkriminelle werden zu Lämmern. Das kann kein Zufall, keine Imagination sein. Auch die Gesundung von Süchten und seelischen Leiden bedarf eines Therapeuten. Jesus hat dort Veränderung geschafft, wo Psychologen, Ärzte, Sozialpädagogen und Erzieher längst aufgegeben haben.

Und dies ist nur ein kurzer Abriss!



Markus Kenn





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