Vorwürfe gegen Christen
- christliche Werte gelten immer -





Vorwürfe gegen Christen


Fürsorge

Ja, wir Christen werden schuldig, und die Liste berechtigter Kritik ist endlos lang. Da gibt es nichts zu beschönigen, nichts wegzudiskutieren. Dieser Kritik müssen wir uns stellen und Buße darüber tun. Doch wir müssen auch sehen, wie es mit anderen Vorwürfen aussieht.

An einem Büchertisch sagte eine Dame einmal, Peter Hahne sei nur deshalb Journalist und nicht Pfarrer (er hat beide Berufe studiert), weil er als Journalist mehr verdient. Ist es denn falsch, wenn Peter Hahne reich ist? Muss er als Christ arm sein wie die sprichwörtliche Kirchenmaus?

Wer als Christ von Hartz IV leben muss, wird dann als ungesegnet angesehen und wird mit der Frage konfrontiert, ob Gott denn ohnmächtig oder lieblos oder beides sei.

Aber kennen wir Gottes Pläne? Wissen wir, warum wir bestimmte Wege gehen? Gott kennt uns genau, Er weiß, was uns gut tut. Er weiß, was uns schaden würde. Und Er kennt unsere Begabungen, unsere Erfahrungen.

Ich selbst schlage mich mit Arbeitslosigkeit herum, und mir wäre ehrlich gesagt wohler, wenn Gott mich - endlich! - mit einer Arbeit segnen würde. Dies kann ich schon gar nicht mehr erwarten. Aber ich konnte durch diverse Ein-Euro-Jobs Menschen erreichen: Kollegen, Leidensgenossen, Jugendliche… Und vielleicht wurde ein Christ todkrank oder obdachlos, um so andere zu erreichen. Das mag zynisch klingen, doch Gott will, dass auch Sterbende noch erreicht werden, Er will auch Obdachlose erlösen, zumindest in der Ewigkeit. Deshalb lässt Er Vieles zu, was wir nicht verstehen. Die Frage ist: Wie gehen wir mit Reichtum oder Armut, mit Glück oder Unglück um? Wohin wenden wir uns mit unseren Freuden und in unserer Not?

Mancher prominente Christ setzt seinen Namen ein, um Spenden einzuwerben für Menschen in Not, manch reicher Christ spendet selbst sehr viel, damit die Botschaft sich ausbreitet und Hilfesuchende versorgt werden können. Manch Arbeitsloser nutzt die Zeit, die er hat, um sich um einen kranken Nachbarn zu kümmern. Manch Kleinrentner hilft in einer Gemeinde mit.

Der Vorwurf, Christen seien Fundamentalisten und Ewig Gestrige, greift auch nicht: Wenn sich Buddhisten, Moslems, Hindus und andere zu ihrem Glauben bekennen dürfen, dann muss man diese Freiheit auch uns Christen zugestehen. Wir wollen niemanden etwas aufzwingen, doch es ist unsere Aufgabe und unser Recht, auf Jesus hinzuweisen.

Was christliche Werte angeht, so sind sie zeitlos: Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, Treue und Geradlinigkeit sind nur einige dieser Werte, die Zeitlosigkeit von Moral und Ethik aufzeigen. Moral ist keine Frage des Zeitgeistes, in der mal dies erlaubt und jenes verboten ist und dann umgekehrt. Eine Sache ist entweder moralisch oder sie ist es nicht, unabhängig von Kultur und Epoche.

Dies gilt es trotz manch berechtigter Kritik zu bedenken.


Markus Kenn




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