Interview mit Uli Hees
- von Evangelisation Explosiv Süddeutschland -





Evangelisation wird in Deutschland nach wie vor ein wenig stiefmütterlich behandelt. Doch der Missionsbefehl aus Matthäus 28 hat nichts an Gültigkeit verloren. Ist ein Trend zu mehr persönlicher Evangelisation in unserem Land festzustellen? Worauf kommt es überhaupt an bei der Evangelisation und wie kann man sich schulen lassen? Dazu ein Interview mit dem Evangelisten Uli Hees (München):






Langfristig fit für die Evangelisation





Uli, wie sehen Sie die Situation der Evangelisation in Deutschland am Beginn 2006?


Die Situation der Evangelisation ist grundsätzlich so günstig wie die sie begründenden Verheißungen Gottes. Gott sei Dank ist der Missionsbefehl (Matth. 28,18.20) in allergrößte Verheißungen eingepackt. In der Offenbarung werden mehrmals die als Überwinder bezeichnet die am klaren Bekenntnis zu Jesus und seinem Evangelium festhalten. Demnach gehört die Zukunft den Evangelikalen, sofern sie sich ihrer Grundsätze gemäß der Treue und Liebe zu Jesus Christus und seinem Wort authentisch erweisen. In Deutschland sind am Beginn 2006 viele Gemeinden, Werke, Bibelschulen, Seminare und theologische Hochschulen dabei der Evangelisation mehr Priorität einzuräumen. Wir sind hier in München gerade in der heißen Phase der Vorbereitungen von Pro Christ 2006. Vom 19.-26.3.06 wird das Evangelium aus der hiesigen Olympiahalle an 1000 Orte in 15 europäische Länder per Satellit übertragen. Wir sind in Vorbereitungen von „Kickoff“ im Rahmen der Fußball-WM (9.6.-9.7.2006). Wenn man in Suchmaschinen des Internets „Evangelisation“ oder spezieller „persönliche Evangelisation“ eingibt stellt man fest, dass landesweit neue evangelistische Anstrengungen unternommen werden. Ein Teil der Gemeinden scheint noch gelähmt durch die Frustrationen zeit- und kraftaufwendiger Veranstaltungsevangelisation die geistlich wenig bewegt haben. Vermehrt findet man Mut, sich neu aufzustellen und der Beziehungsevangelisation Priorität einzuräumen. An vielen Orten werden Glaubensgrundkurse angeboten. Ich sehe noch ein großes Manko in der Willigkeit und Fähigkeit gute Beziehungen zu Menschen aufzubauen die noch nicht in einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus leben. Hier scheuen sich viele genügend Zeit und Kraft zu investieren. Einige sind viel zu sehr auf den schnellen Erfolg aus. Das noch größere Problem scheint mir aber die uns alle hier und da umschleichende Erwartungslosigkeit und Lauheit zu sein. Schon Jesus hat seinen Jüngern gesagt: „Euch geschehe nach eurem Glauben“ und „Wenn du glauben würdest, würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen.“



Welche Erfahrungen haben Sie in der Evangelisation gemacht?


Das ist eine lange Geschichte. So richtig begann es bei mir im August 1966 als ich meine Beziehung zu Jesus Christus in der Taufe öffentlich bekannte. In den nächsten Jahren erlebte ich in meiner damaligen Heimat Haiger (Lahn-Dillkreis), zusammen mit vielen meiner Freunde, einen geistlichen Aufbruch. 1969 nahm ich als Teilnehmer an einem Jugendmissionseinsatz mit 40 jungen Leuten in Innsbruck teil. Ich erlebte erstmals so richtig mit, dass fremde Menschen zu unseren Veranstaltungen kamen und einen Anfang mit Jesus Christus machten. Anfang Oktober 1969 durfte ich mit einigen Freunden zusammen eine Jugendevangelisation mit  Wolfgang Dyck in der Schulturnhalle unserer Stadt organisieren. Allabendlich füllten ca.700 junge Leute die Halle. Wieder geschah es, dass eine ganze Reihe der Besucher sich klar zu Jesus Christus bekehrten. Ich war in jener Woche ständig unterwegs mit Wolfgang Dyck. Seine Leidenschaft für Jesus hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Auf Straßen, in Discos und Betrieben wurde das Evangelium gepredigt und mit Interessierten Gespräche geführt. Wolfgang hat in seiner Leidenschaft für Jesus einen tiefen Eindruck auf mich gemacht. Nach 10 Jahren im Knast und 10 Jahren auf der Kanzel verunglückte er leider tödlich, kurz nach den Tagen in Haiger. In den nächsten 30 Jahren war ich Sommer für Sommer in verschiedenen Ländern Westeuropas als Mitarbeiter, Teamleiter und Evangelist zu jugendmissionarischen Einsätzen unterwegs. Im Herbst 1971 kam ich erstmals für einige Monate nach München. In einer Art „Jahr für Gott“ erlebten wir in unseren Teams, dass Woche für Woche junge Leute zum Glauben kamen. Es entstand eine neue Gemeinde. 1975 wurde ich nach dem Besuch der Bibelschule Wiedenest in den hauptberuflichen Dienst als Jugendmissionar (Jugendpastor) berufen. Unzählige Jugendwochen, Offene Abende, Konferenzen und Mitarbeiterschulungen folgten. Das Training in persönlicher Evangelisation war schon hier ein Schwerpunkt. Nach 10 Jahren Wiedenest ging es weiter für 4 Jahre als Bibelschullehrer und Mitarbeiter im Leitungskreis an die Bibelschule Kirchberg. Es hat mir viel Freude gemacht u.a. die Fächer Evangelistik, Jugendarbeit, Eschatologie und Evangelien im Vergleich zu unterrichten.1989 ging es zur Gemeindegründung in einem nordwestlichen Stadtteil wieder in die Großstadt München. Jahr um Jahr kamen einzelne Menschen, Ehepaare und Singles zum Glauben und zur verbindlichen Jüngerschaft. Seit Anfang 2002 ging es weiter mit der 4.Etappe in meinem geistlichen Dienst. Es folgte die Berufung als Pastor und EE-Trainer in die Schulungsarbeit für persönliche Evangelisation. Die schönste und beste Erfahrung in der Evangelisation ist, zu erleben, dass unser Herr Jesus Christus in und durch uns durch seinen Geist am Werk ist. Er allein kann bleibende Frucht schaffen. Was wir sind und tun ist wichtig, das Entscheidende ist und tut ER. ER ist unsere Freude und Stärke. Ich sehe es nach wie vor als ein Vorrecht und eine Freude an, in seiner Liebe und Kraft Ihm zu dienen.



Welchen Stellenwert hat Teamarbeit für Sie?


Einen sehr hohen. Ich bin sehr froh für einzelne christliche Freunde die „coaching“, so heißt das ja heute, mit mir praktiziert haben. Jesus und Paulus haben uns das mit der Teamarbeit vorgemacht. Je mehr gute Leute in einem Team sind, desto mehr gute Beziehungen können aufgebaut und gepflegt werden. Meine Frau Regina ist mir seit unserer Hochzeit 1982 eine sehr treue, tapfere Ergänzung. Sie hat eine ausgeprägte evangelistische Begabung die sie mit viel Kreativität in unser Team einbringt. Die Arbeit von EE ist voll auf Teamarbeit ausgerichtet. EE ist multiplikativ, d.h. wir möchten auf möglichst hohem Niveau das evangelistische Anliegen, die Fähigkeit liebevolle Beziehungen aufzubauen und das Evangelium zu kommunizieren, vervielfältigen. Grundlage dieses Geschehens ist eine herzliche wachsende Liebe zu Jesus, zueinander und zu den Menschen ohne ihn.



Warum sind Sie in die Großstadt München gezogen?


Weil wir den Weg hierher als Führung Gottes erlebt haben. Das hat allerdings einige geistlich strategische Gründe. Unser Herr Jesus Christus hat uns die Bedeutung großer Städte für den Bau seines Reiches wichtig gemacht. Das Wort „Stadt“ kommt über 2000 mal in der Bibel vor. Es fällt auf im NT, dass Paulus strategisch wichtige Städte, Hafen- und Handelsstädte, Städte mit besonderem wirtschaftlichem, kulturellem und religiösen Einfluss besucht und gerade hier Gemeinden gegründet hat. Die größte Völkerwanderung aller Zeiten findet gegenwärtig da statt wo Leute in Städte und städtische Regionen einwandern. Weltweit sind das ca. 250 000 Menschen täglich. Viele Christen lieben mehr die grünen Auen von Psalm 23, sind teilweise von dem „Jona-Syndrom“ befallen der sich weigerte in die große Stadt Ninive zu gehen. Gott liebt auch heute noch die Städter und möchte gerade hier seine Gemeinde bauen. Über 50 % der Menschen leben weltweit jetzt schon in Städten. Junge Christen die in Städte ziehen, dort gut studieren, leben und arbeiten, brauchen gute lebendige Gemeinden. Gemeinden in denen sie geistlich wachsen und missionarisch dienen können. Wir leben gerne und bewusst in der Stadt. Es gibt hier besondere Chancen. München z.B. ist Medienstadt Nr.1 in Deutschland, Sport- und Studentenzentrum, eine Stadt mit großer Wirtschaftskraft und touristisches Zentrum. Ca. 300 000 Ausländer aus aller Welt leben hier. Millionen kommen jährlich zu Besuch. Die Stadt ist geistlich sehr bedürftig mit einem Anteil evangelikaler Christen von weniger als 0,5 %.



Welche evangelistischen Herausforderungen beschäftigen Sie besonders?


Die Herausforderung wie wir persönlich und eine ganze Gemeinde langfristig evangelistisch fit werden und bleiben können. Wir dürfen nicht arbeiten nach dem Motto „zuschlagen und wegrennen.“ Wir brauchen mutige Strategen und Vordenker die Evangelisation als Lebensstil in einer Gemeinde verankern. Wir von EE arbeiten und denken langfristig. Wir arbeiten an weiteren Leveln und Modulen, so dass Gemeinden fit werden für einen evangelistischen Prozess. Aus unserer internationalen Gemeinschaft kommen hier und da gute Anregungen. In einigen Ländern ist EE seit Jahrzehnten eine feste Größe mit vielen neuen kreativen Ideen. In der Regel sind Leute nach Abschluss unserer mehrwöchigen Seminare hoch motiviert und möchten weiter voran gehen. Es gibt einige Gemeinden und Regionen in denen EE gut in Fahrt ist. Der Eifer lässt nach einigen Monaten teilweise erheblich nach. Wie kann man das verhindern? Was gibt und hält uns nachhaltig in Schwung? Wie können Pastoren, Älteste und Mitarbeiter(innen) dafür sorgen, dass Evangelisation zusammen mit Anbetung und Gemeinschaft geistlich hoch angesiedelt bleibt? Wir arbeiten an diesen Fragen und sind sehr dankbar für alle Anregungen dazu.



Was sind nach Ihrer Meinung die größten Hindernisse?


Evangelisation war und ist zu aller Zeit umkämpft. Unser Herr Jesus Christus spricht davon, dass das wo geistlich gesät und geerntet wird, der Teufel versucht die Saat zu vernichten. Es gibt eine Menge Hindernisse von innen und aussen. Die größten Hindernisse sind die Menschenfurcht und die geistliche Leblosigkeit. Nur Liebe und bewundernde Ehrfurcht vor Gott kann die Angst vor Menschen besiegen. Je bewusster wir Jesus lieben, Ihn in uns wirken und sich ausbreiten lassen und die Sünde mehr und mehr bei ihm ablegen und hassen lernen, desto mehr brennt unser Herz für Jesus. Wenn das der Fall ist, können wir nicht schweigen von dem was unser Herz erfüllt. So ist es mir ergangen, als es zu meiner Berufung in den Dienst kam. Es gibt heute einige besondere Missverständnisse und falsche Ausreden. Da ist z.B. das Missverständnis das man eine besondere Begabung für die Evangelisation braucht. In der Bibel wird unmissverständlich gesagt, dass jeder der Jesus Christus persönlich erlebt hat das nicht nur für sich behalten soll. Es gibt natürlich besondere evangelistische Begabungen und begabte Evangelisten. In Umfragen sind das in vielen Gemeinden 15-25 %. Dennoch bleibt der Auftrag an alle, die Gute Nachricht weiter zu erzählen. Evangelisation gehört zum absoluten Kern der Berufung einer Gemeinde. Evangelisten sind berufen in besonderer Weise zu evangelisieren und gleichzeitig dazu beizutragen, dass alle Gemeindeglieder in ihrem Zeugnis geschult werden (Epheser 4,11-16). Bergeversetzender Glaube ist in der Bibel als besondere Gabe genannt. Das entbindet nicht alle bewussten Christen im Glauben zu leben. Leider gibt es unter Christen immer wieder Leute die Sonderlehren wie der Allversöhnung verfallen. Sie glauben nicht, dass Menschen ohne Jesus für immer und ewig verloren sind und bleiben. Die Allversöhnung ist reine Spekulation. Ulrich Parzany nennt sie das „Schlafmittel der Evangelisation.“



Was würden Sie evangelistisch begabten Leuten raten?


Setzen Sie ihre Begabung ein. Suchen Sie Herausforderungen Ihre Gabe in der Praxis einzusetzen. Ordnen Sie Ihre Gabe in Ihrer Gemeinde ein und lassen Sie sich weiterbilden zur weiteren Entfaltung der Gabe. Denken Sie keinesfalls gering über diese Gabe und meinen Sie nicht, alle müssten genau so sein wie Sie. Dienen Sie bewusst Gott und anderen mit dieser Gabe. Hier noch ein leider heute sehr vernachlässigter Aspekt: Leiten Sie andere an. Nehmen Sie andere mit in der persönlichen Evangelisation. Haben Sie Geduld mit Leuten die es nicht gleich so gut machen wie Sie. Erwarten Sie und fördern Sie andere,  so dass Sie auch richtig einfühlsam und vollmächtig wie Sie evangelisieren. Denken Sie immer wieder daran, dass Sie ein Multiplikator sein können. Das ist die effektivste Art der Ausbreitung der Guten Nachricht. An meine Brüder, die Männer, hier noch ein spezieller Rat. Werden Sie kein einsamer Wolf in der Evangelisation, davon haben wir schon genug. Teamevangelisation ist ein Quell großer Freude. Die hier eingeübte Rücksichtnahme, die Freude am Fortschritt anderer lohnt sich.



Was ist eigentlich der Kern der Evangelisation?


Das Evangelium, die Gute Nachricht, einem anderen erzählen. Die Gute Nachricht ist die Botschaft von Jesus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Wer sich ihm anvertraut bekommt neues ewiges Leben. Wichtig ist, dass wir das was wir sagen durch unser Leben unterstreichen. Unser Zeugnis von Jesus muss glaubwürdig und verständlich sein. Wir evangelisieren noch nicht, wenn wir uns schweigend hinter einen Büchertisch in eine Fußgängerzone stellen. Es ist wichtig, dass wir mit Menschen in Kontakt, in ein Gespräch über Jesus und sein Heil kommen. Unser Herr hat uns in seinem Auftrag gesagt, dass wir zu Menschen hingehen sollen und ihnen die Gute Nachricht erzählen sollen. Er hat versprochen dass er denen die dann ihr Vertrauen auf ihn setzen ewiges Leben gibt. Es ist mir bewusst, dass man verschieden weit im Kontakt und Gespräch mit Menschen kommt. Mann sollte erwarten, dass Jesus uns durch seinen Geist führt und die Menschen zu denen wir kommen vorbereitet. Wir sollten uns und andere auf keinen Fall einem falschen Druck aussetzen. Wir evangelisieren, weil der Herr Jesus Christus uns und alle Menschen liebt. So sehr, dass er sein Leben für uns am Kreuz hingegeben hat. Er ist auferstanden, hat unsere Sünde und unseren Tod auf sich genommen, so dass wir durch ihn ewiges Leben haben können. Wenn wir aus Liebe zu Jesus und den Menschen und mit Zuversicht auf seine Verheißungen evangelisieren haben wir den Kern der Sache getroffen.



Was ermutigt  Sie und macht Sie immer wieder fit für Ihre permanente Evangelisation?


Es begeistert mich immer wieder neu wie sehr unser Herr Jesus Christus die Sünder und Verlorenen sieht und liebt. Eine erste Zeit in meinem Leben mit ihm kannte ich vor allem die Vergebung. Dann kam die für mich revolutionäre Erkenntnis dazu, dass er als der Lebendige sein Auferstehungsleben durch seinen Geist in mir und durch mich lebt. Der Bibelvers „Ich lebe, doch nun nicht ich, Christus lebt in mir“ (Gal. 2,20)  wurde mir eine mich immer wieder aufrichtende Erfahrung. Ich evangelisiere, weil ich Jesus liebe und ihm vertraue, dass er seine Verheißungen erfüllt. Er, der Lebendige, führt seine Sache letztlich selbst weiter. Darüber hinaus freue ich mich natürlich sehr, wenn hier und da Menschen durch unser Zeugnis zum lebendigen Glauben kommen. Da ist z.B. Wolfgang der Anfang 2004 durch seinen Bruder Andreas zu Jesus geführt wurde. Andreas und seine Frau nahmen in jenen Tagen am EE-13-Wochenseminar teil und wendeten das gelernte Weitergeben der Botschaft an. Es kommen mir viele Menschen in den Sinn, wenn ich die 40 Jahre im aktiven missionarischen Dienst etwas Revue passieren lasse. Ab und zu kommt es zu ganz speziellen Ermutigungen.  Kürzlich hatte meine Frau beim Aufräumen meine Liebesbriefe aus der Zeit unseres Kennenlernens gefunden und hier und da reingelesen. Dabei fand sie u.a. meine Schilderung der Bekehrung eines Ehepaares das ich jenen Tagen im Herbst 1981 zu Jesus führen durfte. Das Ehepaar gehört seit Jahren zu unserem Freundes- und Beterkreis. Es war mir überhaupt nicht bewusst, wann und wie es mit ihrem Glauben an Jesus begonnen hatte. Evangelisation ist wie schon zu Zeiten der Apostelgeschichte eine frohmachende, spannende Sache mit vielen guten Erfahrungen mit Jesus. Deshalb viel Mut zum Weitergeben der Guten Nachricht!







Wenn Sie mehr über persönliche Evangelisation erfahren möchten, können Sie sich auf der Homepage von Uli Hees informieren:



www.christliche-autoren.de


www.christliche-autoren.de - Ein evangelistisches Projekt gläubiger Christen.
In Kooperation mit Lichtarbeit & Achtung-Lichtarbeit & Lichtkongress 2007