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KolosserbriefThema: Die hervorragende Herrlichkeit und Würde Christi Irrlehre in Kolossä 1. In Rom gab es einen Mitgefangenen des Paulus namens Epaphras (Philemon 23). Wir wissen nicht, wann sich dieser Epaphras bekehrte, aber wahrscheinlich geschah es während des dreijährigen Aufenthaltes des Paulus in Ephesus. Da es ganz eindeutig ist, dass Paulus die Gemeinde in Kolossä nicht selbst gründete (siehe 1,4.7.8; 2,1), nimmt man an, dass Epaphras der Gründer gewesen sein wird (1,7; 4,12). 2. Von Epaphras erfuhr Paulus, dass eine Irrlehre in Kolossä angenommen worden war. Die genaue Art dieser Irrlehre ist nicht bekannt, aber aus dem Inhalt des Briefes geht hervor, dass es sich um eine eigenartige Mischung von Judaismus, Gnostizismus und Askese gehandelt haben muss, bei der u.a. die Engel angebetet wurden. Eine Form dieser Lehre ist wie folgt beschrieben worden: 3. Fest steht: Es ging um eine Lehre über Gott und über das Heil, die einen Schatten auf die Herrlichkeit und Heiligkeit Jesu Christi warf - sie versetzte ihn in den Hintergrund. Wie jeder sehen kann, zerstörte diese Irrlehre die Oberherrschaft und die Souveränität Jesu Christi - sie entthronte ihn, indem sie ihn seiner Gottheit entleerte; diese Irrlehre zerstörte ebenfalls das höchste Vermittleramt Christi, denn sie degradierte ihn zu einem unter vielen Vermittlern. Zweck Es wäre gewinnbringend, diesen Brief auf seine Darstellung der Gemeinde hin (bei der betont wird, dass Christus das Haupt ist: 1,18; 2,10.19), auf sein Porträt des Christen (1,13.14) und des Reichgottesarbeiters (4,7-13) zu untersuchen. Hauptzweck des Briefes war jedoch eine treue Darstellung des Herrn Jesus in seiner ganzen Würde, Gottheit und Herrlichkeit. Analyse Der Brief besteht aus zwei Hauptteilen, die sich in je drei Abschnitte unterteilen lassen:
Lehrmäßiges
1. Merke: Erst muss der Glaube geübt werden, bevor die Liebe gezeigt werden kann (1,4). 2. Der Heilige Geist wird in diesem Brief nur ein einziges Mal erwähnt (Vers 8)
1. Merke: "Für euch zu beten und zu bitten" (Vers 9). 2. Dieses Gebet hat keinen formellen Abschluss, sondern geht in ein anbetungsvolles und hingegebenes Bekenntnis zur Herrlichkeit des göttlichen Christus über.
Das Herz des Briefes. In ruhiger, ehrfürchtiger Stimmung bestätigt Paulus mit herzbewegenden, überwältigenden Worten die Herrlichkeit des Herrn Jesus. Christus wird hier als "alles in allen" gesehen:
Warnungen vor:
Da wir mit unserem auferstandenen Herrn vereinigt sind, müssen wir folgende Eigenschaften aufweisen: 1. Himmlische Gesinnung (Verse 1-3) "Sinnt auf das, was droben ist". 2. Heiligen Lebenswandel in der Familie, im Dienst und in allen Lebensbereichen (3,4 bis 4,6).
Viele christliche Mitarbeiter werden hier aufgezählt (Merke die besonderen Eigenschaften eines jeden.) |
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