"Der Weg"
- und ein Gebet dazu -





Gebet zu Herbert Grönemeyers "Der Weg"





Herbert Grönemeyer
"Der Weg" (zum Tod seiner Frau)
dazu ein Gebet pro Strophe von mir



Grönemeyer: ich kann nicht mehr seh' n
trau nicht mehr meinen augen
kann kaum noch glauben
gefühle haben sich gedreht
ich bin viel zu träge,
um aufzugeben
es wär' auch zu früh,
weil immer was geht.


Vater im Himmel, ich bete Dich im Namen Jesu an und ich bitte
Dich für den tiefen Schmerz im Herzen von Herbert Grönemeyer,
der sagte, dass dieser Schmerz sich noch
in den nächsten Jahren durch seine Alben ziehen wird,
ich bitte dich darum, da wo er sagt:
"ich kann kaum noch glauben" und wo alles noch so verletzend ist, dass Du, Jesus
mit Deinem Werk beginnst. Du allein kannst sein Herz heilen, da wo es
zerbrochen ist, Jesus er will nicht aufgeben, fang du an zu wirken, dass er
anfängt, sich an Deine Wahrheit zu klammern und Dir sein Leben zu übergeben.

Grönemeyer: wir waren verschwor'n
wär'n füreinander gestorben
haben den regen gebogen,
uns vertrauen gelieh'n
wir haben versucht,
auf der schussfahrt zu wenden
nichts war zu spät,
aber vieles zu früh.


Vater, Du allein bist der gute Weg den auch Herbert gehen kann,
wo Du bist, da ist kein Sterben, sondern Leben, Hoffnung in der Trauer,
sei Du in Herberts dunklem Punkt das wahre Licht, übernimm die Kontrolle
da, wo er versucht hat, sein Leben selbst zu steuern und zu wenden,
bei Dir ist nichts zu früh oder zu spät, bei Dir ist tiefer Glaube und Hoffnung.

Grönemeyer: wir haben uns geschoben
durch alle gezeiten
haben uns verzettelt,
uns verzweifelt geliebt
wir haben die wahrheit
so gut es ging verlogen
es war ein stück vom himmel,
dass es dich gibt.


Du bist ein guter Gott, der uns durch die Zeiten trägt,
Du vergibst uns, wenn wir bekennen müssen, dass wir uns verzettelt haben.
Sei Du unsre einzige Wahrheit, da wo wir unsere Wahrheit verbergen,
da wo schlimme Krankheiten uns dazu zwingen zu verdrängen,
kannst du uns freimachen. Gott du willst Herbert nicht nur ein Stück Himmel
geben, sondern die Fülle deines Geistes, die auch unser Leben füllt.

Grönemeyer: du hast jeden raum
mit sonne geflutet
hast jeden verdruß
ins gegenteil verkehrt
nordisch nobel
deine sanftmütige güte
dein unbändiger stolz
das leben ist nicht fair.


Jesus, wenn uns ein Mensch fehlt, merken wir wie leer es um uns geworden ist,
flute einfach Herberts Herz mit Deiner unendlichen Gnade, lass ihn spüren
dass er von Dir geliebt ist und niemals seinen Weg alleine geht, gib ihm
Deine Wärme, Deinen Trost, deinen Hoffnung und lass ihn spüren,
dass ein Leben durch Dich erst sinnvoll wird, dass Du intensiver, sanftmütiger
zu uns Menschen bist, als es je liebende zueinander sein können.

Grönemeyer: den film getanzt
in einem silbernen raum
vom goldenen balkon
die unendlichkeit bestaunt
heillos versunken, trunken
und alles war erlaubt
zusammen im zeitraffer
mittsommernachtstraum.


Vater, vergib ihm, wo er das Leben so lebt, dass alles erlaubt ist,
wo Sünde geherrscht hat, wo er das Leben, als ein Film sieht,
gib ihm Zeit und Ruhe, über Dich, Herr, nach zudenken, wo alles
im Zeitraffer an ihm vorbei läuft, wecke ihn auf, aus seinem
Sommernachtstraum.

Grönemeyer: dein sicherer gang
deine wahren gedichte
deine heitere würde
dein unerschütterliches geschick
du hast der fügung
deine stirn geboten
hast ihn nie verraten
deinen plan vom glück
deinen plan vom glück


Vater, lass ihn die Welt mit Deinen Augen sehn, dass Du unser Geschick lenken und
leiten kannst,
zeige ihm, dass Du einen Plan für sein Leben hast, der mehr, als Glück bedeutet, Du
verrätst ihn ihm nicht
aber Du kannst Herbert Schritt für Schritt durch führen, das er den Weg mit Dir
geht, denn nur so
kommt er voran.

Grönemeyer: ich gehe nicht weg
hab' meine frist verlängert
neue zeitreise
offene welt
habe dich sicher
in meiner seele
ich trage dich bei mir
bis der vorhang fällt
ich trag dich bei mir
bis der vorhang fällt.


Jesus, alle Macht ist Dein, komm und fülle jetzt Raum und Zeit!
Jesus, Du willst auch im Herzen von Herbert Deine Liebe ausgießen,
berühre Du seine Seele, wohne Du in ihm.
Lass ihn Deine Herrlichkeit spüren, begegne ihm. Wenn er Dich als seinen Herrn
und Heiland annimmt, sagt er bestimmt bald von Dir: „Ich trag Dich bei mir!"
Du allein schenkst Leben über den Tod hinaus, bitte zeige Herbert Grönemeyer
den Weg zu Dir!!!

AMEN





Andreas Neef








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