Schöpfung oder Evolution?
- wie alt ist die Erde wirklich? -





Ein Tag erzählt es dem nächsten





Vorbemerkung

Stellen Sie sich vor, Sie machen einen Spaziergang durch den Wald – plötzlich kracht und splittert es in den Baumkronen, und aus schwindelerregender Höhe schaut Sie ein ausgewachsener Saurier mit seinen winzigen Augen an.

Reine Phantasie?

So etwas hätte Ihnen vor nur 800 Jahren im Gebiet des heutigen Kambodscha oder vor 1200 Jahren im Gebiet des heutigen Arizona tatsächlich passieren können. Die Hochkulturen der Griechen und Römer waren schon vergangen, und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation versuchte gerade ganz Westeuropa in den Griff zu bekommen – und immer noch lebten Saurier auf unserem Planeten. Welchen Wert hat da eigentlich noch die Evolutionstheorie?

Diese Frage stellt man sich ebenfalls, wenn man sich die falschen Angaben der Geologen und Paläontologen für das Alter der Erde anschaut, die immer wieder das auf Hochglanz polierte Selbstbild der Evolutionswissenschaftler ankratzen.

Dies sind zwei von sechs Beiträgen, mit deren Hilfe die Möglichkeit ausgeleuchtet werden soll, dass die Evolutionstheorie widerlegbar ist und dass uns der Schöpfungsgedanke, den uns die Bibel nahe legt, eine realistische Erklärung für die Entstehung des Lebens auf der Erde bietet.

1. Wie alt ist die Erde?

Mit seinem Buch „Die Millionen fehlen“ (1) will der Schweizer Ingenieur Hansruedi Stutz Anregungen geben, um die hohen Altersangaben für die Erde, wie sie von der herrschenden wissenschaftlichen Meinung vertreten werden, zu überprüfen. Er legt dabei zwar keine ausgefeilte Theorie vor, gibt aber einige sehr interessante Denkanstöße. Schauen wir uns eine kleine Auswahl seiner auf Berechnungen basierenden Thesen an.

 

Wie alt ist der Bodensee?

Im Lauf der Zeit entstehen auf der Erdoberfläche Veränderungen, anhand derer man die abgelaufene Zeit abschätzen kann. (2) Hierbei handelt es sich z.B. um Sediment, das im Laufe der Erdgeschichte auf verschiedene Art abgelagert wurde. (3) Eine gut überprüfbare Zeit stellt deshalb das Alter der Seen dar. Für das Alter des Bodensees wurden nach verschiedenen konventionellen Untersuchungsmethoden bis zu 120 000 Jahren festgestellt. (4)

Herr Stutz führt folgende Berechnungsmethode an: „Die ETH Zürich hat die Menge von Sand und Geschiebe gemessen, die pro Jahr in den Bodensee geschwemmt wird. Aus der Größe und Tiefe des Sees lässt sich berechnen, wie groß sein Fassungsvermögen ist. Dividiert man das Fassungsvermögen des Sees durch die jährliche Materialzufuhr, so erhält man die Zeit, in der der See mit Sedimenten (Kies, Sand und Schlamm) ausgefüllt sein wird.“ (5) Auf Grund dieser Rechnung dürfte der Bodensee in einer Zeit zwischen 20 000 und 21 000 Jahren aufgefüllt sein. (6)

Stutz fügt folgenden Gedanken noch hinzu: “Wenn der Bodensee so schnell aufgefüllt wird, muss man sich fragen, warum er trotzdem noch besteht. Es könnte bedeuten, dass er sogar weniger als 20 000 Jahre alt ist. Man bedenke dazu, dass während der Auffaltung der Alpen wahrscheinlich viel mehr Material hineingeführt wurde, als heute.“ (7)

Nach dieser Rechnung ist also der Bodensee wesentlich jünger als die von der herrschenden Wissenschaft behaupteten maximal 120 000 Jahre. Er ist wahrscheinlich weniger als 20 000 Jahre alt.

Sind die Alpen zu niedrig?

Nicht nur die Kontinente im allgemeinen sondern z.B. auch die Alpen im besonderen unterliegen einem ständigen Erosionsprozess. „Wind, Regen, Schnee, wiederholtes Einfrieren und Auftauen verursachen ein langsames Abtragen der Berggipfel. Die Felsen zerbröckeln im Lauf der Jahrhunderte. Das zerkleinerte Material wird in die Täler befördert und füllt diese langsam aus.“ (8)

Hansruedi Stutz betrachtet nun die Entwicklung in den Glarner Alpen in der Schweiz, dem Gebiet, das das Flüsschen Linth entwässert: „Von der Linth wissen wir, wie viel Material sie jährlich aus ihrem Einzugsgebiet in den Walensee transportiert. Es sind 135 000 Kubikmeter pro Jahr. Nimmt man an, dass in der Vergangenheit dieselben Verhältnisse geherrscht haben wie heute, so kann man sich Folgendes überlegen. Das Einzugsgebiet der Linth oberhalb des Walensees beträgt etwa 660 Quadratkilometer (Kanton Glarus). Aus dem abgetragenen Material und der Größe des Einzugsgebiets lässt sich eine mittlere jährliche Abtragung von 0,2 Millimeter berechnen.“ (9)

Weiterhin bezieht Herr Stutz in seine Berechnungen ein, dass sich die Glarner Berge mit etwa 1 mm im Jahr heben. (10): „Nimmt man an, dass in der Vergangenheit die Anhebung gleich war wie heute, so würde das in 10 Millionen Jahren 10 000 Meter ausmachen. Wenn wir die oben berechnete Abtragung von der Hebung abziehen (etwa 2 000 Meter in 10 Millionen Jahren), so müssten die Glarner Alpen alle 10 Millionen Jahre um etwa 8 000 Meter höher werden. ... Nimmt man an, dass die Anhebung und Abtragung auf Meereshöhe begonnen hat, dann können die zwei- bis dreitausend Meter hohen Gipfel höchstens 3 Millionen Jahre alt sein.“ (11)

Bleibt noch anzumerken, dass das Alter von 11 – 25 Millionen Jahren, das die herrschende wissenschaftliche Meinung den Glarner Alpen zurechnet, nicht stimmen kann. Der Fehler ist wahrscheinlich bei den Datierungsmethoden der Wissenschaftler, also denen der radioaktiven Zerfallsmessung, zu suchen. (12)

Wie alt sind die Ozeane?

Bei der Frage nach dem Alter der Ozeane kann man deren Salzgehalt als Indikator benutzen. Die herrschende wissenschaftliche Meinung geht bei dem Alter der Ozeane von 3,5 Milliarden Jahren aus (13) Der Meteorologe Holroyd sagt dazu ganz klar: „Der Salzgehalt der Ozeane ist viel geringer als er sein müsste, wenn seit den angeblichen riesigen geologischen Zeiten Salz durch die Flüsse in die Ozeane gekommen wäre.“ (14)

Hansruedi Stutz geht von dem Kreislauf des Wassers auf unserem Planeten aus: Aus den Meeren steigt das verdunstete Wasser empor. Die Wolken regnen über dem Festland wieder ab und das Regenwasser, das über Quellen und Flüsse in das Meer zurückfließt, transportiert in ihm aufgelöste Verwitterungsprodukte wie Kalk oder Salz in die Ozeane. (15)

„Wenn die von den Flüssen ins Meer hineingetragenen Salze nicht irgendwie aus dem Meerwasser ausgeschieden werden, nimmt der Salzgehalt des Meerwassers im Lauf der Zeit zu. Sofern es gelingt, den gegenwärtigen Salzgehalt der Ozeane zu messen, sowie alle Ein- und Ausfuhren von Salz zu erfassen, kann man das höchstmögliche Alter der Ozeane berechnen.“ (16) Stutz rechnet dabei die von den Flüssen und dem Grundwasser in die Ozeane eingeführten Stoffe (wie z.B. Gletscher-Silikate oder Clorid-Lösungen aus den Flüssen) gegen die aus dem Ozean ausgeführten Stoffe auf. (17) „Berechnet man aus diesen Angaben das höchste denkbare Alter der Ozeane, und zwar unter der Annahme, dass es am Anfang noch kein Salz im Meerwasser hatte, kommt man auf 62 Millionen Jahre, also nur auf den 56sten Teil der 3,5 Milliarden Jahre, die im Langzeitmodell angegeben werden.“ (18) Hansruedi Stutz kommt auf Grund seiner Berechnungen zu dem Schluss, dass die Ozeane keine 3,5 Milliarden Jahre  alt sein können.

 

Abschließend kann festgestellt werden, dass das von Hansruedi Stutz berechnete Alter kontinentaler Seen sowie Ozeane als auch der Gebirge gegen die Behauptung der herrschenden Wissenschaft spricht, die Erde sei Milliarden Jahre alt. Dies spricht wiederum gegen die radiometrischen Messmethoden, die von den Geologen und Paläontologen zur Bestimmung der Erdzeitalter verwendet werden. Das Thema „Alter der Erde“ muss also wieder ganz neu in Angriff genommen werden.

2. Radiometrische Uhr geht nach dem Mond

Radiometrische Altersbestimmungsmethoden wie z.B. die «Kalium-Argon-Methode» oder die «Rubidium-Strontium-Methode» werden auch radiometrische Uhren genannt. Es werden immer wieder kapitale Fehler bei diesen Methoden der Altersbestimmung der Gesteine und der Fossilien, die in ihnen eingelagert sind, bekannt.

So hat man z.B. das Alter desselben vulkanischen Gesteins aus dem Grand Canyon in den USA mit vier verschiedenen radiometrischen Methoden gemessen. Jeweils 11 von insgesamt 44 Proben wurden mit einer anderen Methode untersucht. Die Messwerte fielen sehr unterschiedlich aus. Sie variierten zwischen 841 Millionen und 1,2 Milliarden Jahren. (19)

Wie sind diese erheblichen Unterschiede bei der Altersbestimmung desselben Gesteins mit verschiedenen radiometrischen Messmethoden zu erklären? Eine Ursache könnte darin zu suchen sein, dass bei radioaktiven Isotopen (Atomkerne desselben Elements aber unterschiedlicher Anzahl von Neutronen) mit höherer Halbwertszeit auch der Alterswert höher liegt. (20)

Ein anderer Fall fehlerhafter Altersbestimmung mit einer radiometrischen Messmethode wurde aus Australien bekannt: 1996 behaupteten Forscher, dass Fossilien, die am Jinmium-Felsen in Queensland (Australien) gefunden wurden, bis zu 176 000 Jahre alt sein könnten. Nach einer Meldung der Zeitschrift „Nature“ vom 28.5.98 ergab eine Überprüfung der Fossilien mit neuen Techniken ein Alter von weniger als 10 000 Jahren. (21)

Auch Messungen an Lavagestein des Vulkans Mt. St. Helen im US-Bundesstaat Washington (22) machten in diesem Sinn von sich reden. Am 17. Oktober 1980 kam es zu einem Ausbruch des Vulkans. Von der dabei herausgeschleuderten Lava wurden im Juni 1992 7,5 Kilogramm entnommen, zu verschiedenen Materialkonzentraten verarbeitet und einem geochemischen Laboratorium in Cambridge (Massachusetts) zur Altersbestimmung vorgelegt, Die radiometrische Datierung mittels der «Kalium-Argon-Methode» ergab bei den verschiedenen Proben Altersangaben von 340 000 – 2 800 000 Jahren. Und dies bei einem tatsächlichen Alter des Minerals von nur 12 Jahren. (23)

Wenn radiometrische Methoden der Altersbestimmung Hunderttausende Jahre zuviel anzeigen, dann sind die auf Grund dessen ermittelten langen erdgeschichtlichen Zeiträume falsch. Dann hat es die sehr großen Zeiträume, die die Natur für die Evolution vom Einzeller zum Menschen gebraucht hätte, nicht gegeben, dann ist Evolution nicht möglich.

3. Fehlerquellen bei der Altersbestimmung

Immer wieder müssen Geologen und Paläontologen zugeben, dass sie bei der radiometrischen Messung des Alters der Gesteine, in die die Fossilien eingelagert sind, vollkommen falsche Messwerte erhalten. Hier seien einige Ursachen genannt, die zu Fehlmessungen führen können.

Zunächst aber eine grundsätzliche Bemerkung zur Radiometrie: „Es gibt in der Natur keine Uhr (in Form eines zeitanzeigenden Ereignisses), die seit der Schöpfung der Welt mitläuft. Der radioaktive Zerfall instabiler Atome scheint auf den ersten Blick als Uhr in Frage zu kommen. Jedes instabile Isotop eines chemischen Elements hat eine ihm eigene Halbwertszeit. Diese ist jener Zeitraum T, innerhalb dessen die jeweils vorhandene Anzahl von Atomen durch radioaktiven Zerfall auf die Hälfte abnimmt. Von den in der Natur vorkommenden 320 Isotopen sind über 40 als radioaktiv bekannt. Bei der radiometrischen Altersbestimmung geht man von diesem physikalischen Effekt aus.“ (24)

Voraussetzung dafür, dass das Alter der Gesteine radiometrisch genau gemessen wird ist, dass die Ausgangsmenge des Zerfallsmaterials bekannt ist. Dies ist allerdings nicht der Fall. Niemand weiß, wie viele instabile Atome zum Entstehungszeitpunkt vorhanden waren. (25)

Hansruedi Stutz weist weiter darauf hin, dass während der zu messenden Zeitperiode ein geschlossenes System vorliegen muss. Das heißt, dass während dieser Zeit Isotope des entsprechenden Elements weder in die Gesteinsprobe ein- noch aus ihr austreten dürfen. „Dass diese Voraussetzung nicht ohne weiteres zutrifft, zeigt folgendes Beispiel: Wenn man ein Gestein, das Kalium enthält, in Wasser einlegt, so werden innerhalb von 8 Stunden 30 – 40% des Kaliums herausgelöst ... Da bei dieser Gelegenheit auch das radioaktive Kalium reduziert wird, entsteht bei der Berechnung ein zu hohes Alter dieses Gesteins. Dies zeigt, dass eine Altersbestimmung mit Hilfe der «Kalium-Argon-Uhr» falsche Werte ergeben kann, wenn das Gestein in der Vergangenheit mit Wasser in Berührung gekommen ist.“ (26)

In Bezug auf die «Kalium-Argon-Uhr», die sehr oft angewendet wird, kommt noch ein anderer störender Faktor hinzu: „Das Zerfallsprodukt Argon ist ein Edelgas, das allmählich aus der Probe austreten kann. Dadurch wird der gemessene Alterswert zu gering. Was auch geschehen konnte ist Folgendes: Solange die Probe im Muttergestein lag, gab es im Untergrund durch den Zerfall von Kalium-40 eine Produktion von Argon-40. Dieses versuchte an die Oberfläche zu entweichen und drang daher in die Probe ein. Das zusätzliche Argon-40 in der Probe erhöht das berechnete Alter.“ (27)

Der Physiker Keith H. Wanser weist darauf hin, dass der radioaktive Zerfall durch Neutrinos oder Gammastrahlung sehr stark beschleunigt werden kann, wodurch lange Zeitperioden vorgetäuscht werden können. „Ein extrem hoher Fluss von Gammastrahlen durch das Sonnensystem wurde kürzlich beobachtet. Man glaubt, dass dies relativ oft vorkommen kann.“ (28)

Monty White, ein Absolvent der physikalischen Chemie, macht eine grundsätzliche Anmerkung, indem er auf einen generellen Zirkelschluss bei der Altersbestimmung hinweist:

„- Das Alter des Gesteins wird bestimmt vom Alter eines Fossils. Dessen Alter wird von der

   Evolution bestimmt.

 - Als Beweis der Evolution gilt wiederum das Alter des Gesteins, in dem das Fossil gefunden

   wurde.
Mit anderen Worten: Ich erkannte, dass die Grundlage für die Gesteinsdatierung in der Zeitskala der Evolution liegt, dass aber der einzige Beweis für die Evolution das Alter des Gesteins ist, in welchem die Fossilien gefunden wurden. Die Voraussetzung für Evolution ist damit gleichzeitig ihr Hauptbeweisstück.“ (29)

Werner Gitt weist schließlich auf eine falsche Grundannahme in Bezug auf die geologische Altersbestimmung hin. „Die im Rahmen der Evolutionslehre genannten Jahrmillionen beruhen nicht auf exakten physikalischen Messungen, sondern gründen sich auf die sog. „Geologische Zeitskala“, die davon ausgeht, dass die Zeitdauer jeder geologischen Formation proportional ihrer größten auf der Erde gefundenen Schichtdicke ist. Diese Theorie setzt voraus, dass für alle Formationen die maximale Ablagerungsgeschwindigkeit immer beständig und lückenlos dieselbe gewesen ist. Auch unter evolutiven Gesichtspunkten ist diese Annahme nicht haltbar.“ (30)

Dies waren nur einige von vielen möglichen Fehlerquellen bei der radiometrischen Zeitmessung, die das wirkliche Alter der Fossilien verfälschen können. Wenn wir uns auf die Messmethoden der Geologen und Paläontologen nicht verlassen können, dann waren die riesigen Zeiträume der Erdgeschichte, die die Evolution braucht, um sich vom Einzeller zum Menschen „voranzuarbeiten“, vielleicht gar nicht vorhanden. In diesem Fall gäbe es für die gesamte Evolutionstheorie keinen Begründungszusammenhang mehr.

4. Ein Tag erzählt es dem nächsten

Viele Christen gehen davon aus, dass Evolutionstheorie und biblischer Glaube einander nicht ausschließen. In einem Leserbrief las ich neulich zu diesem Thema: „Dabei stehen diese (Anmerk.: Die Naturwissenschften) gar nicht im Gegensatz zu den Religionen. Hier wie dort ist es das Geheimnisvolle, das sie antreibt.“ (31)

Die Aussagen der Evolutionstheorie gelten dabei als glaubwürdig, während dem Schöpfungsbericht der Bibel oft lediglich Symbolcharakter zugeschrieben wird. Es wird dabei auch davon ausgegangen, dass Evolutionsanhänger den christlichen Glauben tolerieren. Der folgende Ausspruch von Richard Lewontin, einem Genetiker und führenden Evolutionisten, zeigt, dass dies keineswegs der Fall ist. Vielmehr ist ein ausdrückliches philosophisches Vorurteil gegen die biblische Schöpfung festzustellen. Und zwar unabhängig davon ob die Evolution von den Fakten bestätigt wird oder nicht. (32)

Lewontin sagt folgendes: „Wir stellen uns auf die Seite der Wissenschaft trotz der offenkundigen Absurdität einiger ihrer Konstruktionen, trotz ihres Versagens bei der Erfüllung vieler extravaganter Versprechungen für Gesundheit und Leben, trotz der Toleranz der wissenschaftlichen Kommunität für ´gerade so Geschichten`, weil unsere höchste Verpflichtung dem Materialismus gilt. Es ist nicht etwa so, dass uns die Methoden und Institutionen der Wissenschaft überzeugen, um die materialistische Erklärung der Phänomene der Welt zu akzeptieren. Im Gegenteil, wir werden durch unser a priori Festhalten an den materiellen Gründen gezwungen sein, einen Untersuchungsapparat und einen Satz von Konzepten zu schaffen, welcher materialistische Erklärungen liefert, unabhängig davon, wie rätselhaft das für den Uneingeweihten auch sein mag. Darüber hinaus ist der Materialismus etwas Absolutes, denn wir können uns keinen göttlichen Fuss in der Türe erlauben.“ (33)

 

Bei einer solchen Äußerung wundert es nicht, dass sich ein großer Teil der Wissenschaftler selbst als atheistisch einschätzt. Nehmen wir die National Academy of Science (NAS) in den USA. „Eine Umfrage, die von der führenden Wissenschaftszeitschrift «Nature» publiziert wurde, zeigt eindeutig, dass die National Academy of Science bis in den innersten Kern antigöttlich eingestellt ist. Etwa die Hälfte ihrer 517 Mitglieder der biologischen und medizinischen Wissenschaften haben die Umfrage beantwortet. 72,2% sind offenkundig Atheisten, 20% Agnostiker, und nur 7% glauben an einen persönlichen Gott.“ (34)

 

Dieser atheistischen Einstellung eines großen Teils der Wissenschaftler möchte ich einige Fakten aus der Natur gegenüberstellen, die ganz klar darauf hinweisen, dass Gott die Lebewesen erschaffen hat. Beginnen wir mit einem beliebten Spielgefährten des Menschen, dem Delphin:

Das Sonar-System der Delphine ist so präzis, dass es den Neid der US-Navy auf sich gezogen hat. Delphine können einen Fisch ausmachen, der die Größe eines Golfballs hat und 70 Meter weit entfernt ist. Es brauchte einen Experten in Chaos-Theorie, um zu zeigen, dass das Impulsmuster der Delphine eine mathematische Grundlage hat, welche die besten Informationen liefert. Dieses Sonar-System enthält die so genannte «Melone», eine Schalllinse – eine raffinierte Struktur, welche die abgegebenen Schallwellen in einen Strahl bündelt, den der Delphin so richten kann, wie er will. Diese Schalllinse arbeitet auf Grund verschiedener Lipide (Fettstoffe), welche die Ultraschallwellen verschieden stark krümmen. Die verschiedenen Lipide müssen in der rechten Form und Reihenfolge angeordnet werden, um den Schall des Echos zu bündeln. Jedes Lipid ist einmalig und etwas anders als normales Walfett. Es muss mit Hilfe eines komplizierten chemischen Prozesses hergestellt werden. Dieser benötigt dazu eine Anzahl verschiedener Enzyme.“ (35)

Der Aufbau dieser Schalllinse zeigt, dass sie nicht nach und nach durch Evolution entstanden sein kann sondern «in einem Arbeitsgang» von Gott komplett erschaffen worden ist.

 

Wenden wir uns nun dem Mikrokosmos zu und zwar den Genen, in denen für alle Stoffe, die bei der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen zur Verfügung gestellt werden müssen, die Baupläne enthalten sind. „Sogar der einfachste selbstreproduzierende Organismus enthält eine riesige Menge von speziellen komplexen Informationen. Die Bakterie Mycoplasma genitalium hat das kleinste bekannte Genom von allen frei lebenden Organismen. Es enthält aber bereits 482 Gene, die von 580 000 Basenpaaren codiert werden.“ (36) Es ist nicht vorstellbar, dass diese große Menge von codierten Informationen durch Zufallsereignisse aus anorganischer Materie aufgebaut worden ist.

 

Als nächstes stellen wir die bekannte Frage: «Wer war zuerst da – die Henne oder das Ei?» „Die genetische Information kann nur mit Hilfe verschiedener Enzyme gelesen werden. Diese sind ihrerseits codiert darin enthalten. Der Code kann also nicht gelesen werden ohne die Produkte des Gelesenen. Das ist ein Teufelskreis, der für die evolutionären Theorien der Lebensentstehung einige Knacknüsse bietet.“ (37)

Im Genom der Organismen ist noch eine weitere solcher Fallen für die Evolutionsanhänger vorhanden: „Der genetische Code hat eine lebenswichtige Korrektureinrichtung, die ebenfalls in der DNS codiert ist. Das zeigt, dass das System von Anfang an funktionierte – was für die Evolutionisten wiederum einen Teufelskreis darstellt.“ (38)

Auch bei der Produktion der Vermittlungsstoffe für die Herstellung von Proteinen in der Zelle stoßen wir auf ein solches «Problem»: „Einer der weiteren existierenden Teufelskreise bildet jenes Enzym, das die Aminosäure Histidin herstellt. Denn es enthält selber Histidin.“ (39)

Ein körpereigener Stoff, der praktisch durch sich selbst hergestellt worden sein muss, dem der Bauplan für seine eigene Herstellung irgendwann in der Vergangenheit wie eine gebratene Taube ins Maul geflogen sein muss – wie kommt der ratlose Evolutionsanhänger aus dieser Zwickmühle heraus?

Indem er Gott als seinen Schöpfer anerkennt!

5. Saurier und Menschen

 

Es gibt viele Hinweise darauf, dass Saurier und Menschen, zeitlich gesehen, zusammenlebten. Denken wir zum Beispiel an die Legenden und Geschichten von Drachen in Europa und den häufigen Gebrauch des Drachenmotivs bei den Chinesen. (40)

Hier seien zwei Beweise dafür angeführt, dass Saurier in historischer Zeit auf verschiedenen Kontinenten der Erde lebten.

 

Saurier in Angkor

Angkor nennt man eine Region in Kambodscha, nahe der Stadt Siem Reap. Es handelt sich um das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja, das vom 9. bis zum 15. Jahrhundert existierte. (41) „Weltbekannt wurde Angkor durch die noch heute sichtbaren Zeugnisse der Baukunst der Khmer in Form einzigartiger Tempelanlagen – allen voran durch den Angkor Wat, den größten Tempelkomplex der Welt.“ (42)

Die Ruinen Angkors werden von Tempeln, Palästen, Büchereien, Klöstern und anderen Gebäuden gebildet, die von den verschiedenen Königen und Regenten des Khmer-Volkes erbaut wurden.

Eine Gruppe von Ruinen, die als Angkor Thom bekannt ist, ist noch nicht restauriert worden. Die ursprünglichen Bauten sind unter der Herrschaft von König Jayavarman VII (1181 – ca. 1219) entstanden. Das markanteste Objekt dieser Gebäude von Angkor Thom ist der große Kloster-Tempel von Ta Prohm.

Die meisten der großen Ruinen Angkors weisen gewaltige Flachreliefs auf, die verschiedene Götter, Göttinnen und überirdische Figuren aus mythischen Geschichten des alten Hinduismus darstellen. Vermischt mit diesen Bildern kommen heutzutage bekannte Tiere wie Elefanten, Schlangen, Fische und Affen zusammen mit drachenähnlichen Kreaturen vor.

Aber bei einer der Ruinen von Ta Prohm, die in der Nähe eines riesigen Steinportals gelegen ist, sind die Rosetten auf den Halbpfeilern auf der Südseite des Westeingangs ungewöhnlich gestaltet. Sie stellen gewöhnliche Tiere dar – Schweine, Affen, Wasserbüffel, Hähne, Schlangen – und etwas, das wie ein Saurier aussieht. Bei dem, was da auf den Rosetten zu sehen ist, handelt es sich nicht um mythologische Figuren; man kann mit Recht davon ausgehen, dass diese Figuren solche Tiere darstellen, wie sie von den alten Khmer im zwölften Jahrhundert als ganz gewöhnlich angesehen wurden. (43) Eines dieser  Tiere sieht genau so aus, wie ein Stegosaurus. Dieser hatte einen massigen Körper, der fast genau so breit wie hoch war. „Über seinen Rücken verliefen vom Kopf bis zum Schwanz große Knochenplatten. Diese waren in der Muskulatur verankert und konnten bis zu 80 cm groß werden.“ (44) Diese für den Stegosaurus typische Körperform und die auf der Rückenlinie befindlichen dreieckigen Knochenplatten sind auf dem Relief deutlich zu erkennen.

Das bedeutet, dass vor nur etwas mehr als 800 Jahren in dem Gebiet des heutigen Kambodscha Saurier lebten.

Saurier in Arizona

Wir kennen die nachfolgend beschriebene Darstellung eines Sauriers. Mit hochgerecktem Kopf steht er da, anscheinend die zartesten Blätter von den Baumspitzen fressend, während der lange Schwanz geschlängelt über die Erde schleift.

1924 wurde, in Tucson (Arizona) ein Schwert ausgegraben, das auf 800 Jahre n. Chr. datiert wurde und auf dem ein Saurier abgebildet ist; jedoch anders als auf den für uns gewohnten Darstellungen: Der Hals ist nicht hochgereckt sondern verläuft gerade, etwa waagerecht zu dem massigen Körper und der Schwanz schleift nicht auf dem Boden sondern wird ebenfalls waagerecht gehalten.

Stellt dieses Schwert eine neuzeitliche Fälschung mit einer auch noch falschen Haltung des Sauriers dar? Dies war der Stand von 1924. Etwa 70 Jahre später erkannten die Wissenschaftler, welche Haltung der Saurier tatsächlich einnahm: Aufgrund des Baues seiner Wirbelsäule konnte er Hals und Schwanz nur gerade, in etwa waagerecht halten. Ein Fälscher im oder vor dem Jahr 1924 hätte dies noch nicht wissen können. Er hätte den Saurier mit der falschen Haltung auf das Schwert gemalt. Also scheint dieses Schwert tatsächlich aus dem Jahr 800 n. Chr. zu stammen.

Woher kannten die damaligen Bewohner Arizonas Saurier? Vor dem Jahr 1800 gab es keine Rekonstruktion von Sauriern. Die damaligen Bewohner Arizonas kannten die Saurier weder aus wissenschaftlichen Berichten über das Erdaltertum noch vom Hören – sie können sie nur selbst gesehen haben. Deshalb konnten sie auch damals, vor 1200 Jahren, den Saurier genau in der richtigen Körperhaltung auf das Schwert malen. (45)

 

Wenn es damals, im Jahr 800 n. Chr., in Arizona noch Saurier gegeben hat, dann ist das Bild, das uns die Evolutionstheoretiker von der Erdgeschichte zeichnen, falsch. Nach diesen theoretischen Vorstellungen tauchten die Saurier im Erdzeithalter Trias (vor ca. 250 Mio. Jahren) auf und starben gegen Ende der Kreidezeit (vor. ca. 97 Mio. Jahren) wieder aus. Wenn 800 Jahre n. Chr. Saurier in Arizona gelebt haben, können sie vorher doch nicht ausgestorben sein. Das Bild der Erdgeschichte, das uns die Evolutionstheoretiker zeichnen, stimmt also nicht. Wenn der Saurier von 800 J. n. Chr. so aussieht, wie der in der Kreidezeit, hat es keine Evolution gegeben.

Die Beweise dafür, dass vor etwa 800 Jahren im Gebiet des heutigen Kambodscha und vor 1200 Jahren im Gebiet des heutigen Arizona Saurier gelebt haben – zu einer Zeit also, in der es auf der Erde schon lange Hochkulturen gab – wirft das theoretische Gebäude der Evolutionsanhänger über das Werden des tierischen und pflanzlichen Lebens und des Menschen auf der Erde über den Haufen.

Wenn vor 1200 Jahren noch Saurier auf der Erde gelebt haben, dann müssen die 250 Mio. Jahre zwischen dem Erdzeitalter Trias, in dem die Saurier angeblich entstanden sind, und heute als ein Datierungsfehler angesehen werden. Die Behauptung der Evolutionstheorie, die Saurier seien vor 97 Mio. Jahren ausgestorben, kann als einer der kapitalsten Irrtümer der Wissenschaftsgeschichte eingestuft werden. Wenn die Wissenschaftler diese Beweise für die gleichzeitige Existenz von Mensch und Saurier nicht mehr ignorieren können, wird das gesamte Gebäude der Evolutionstheorie wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Dabei sind wir auf eine solche Entwicklung nicht angewiesen; denn wir wissen aus der Bibel, dass Gott die Erde und das Leben auf ihr geschaffen hat.

6. Der Piltdown-Betrug

Auf einer Website wird es folgendermaßen ausgedrückt: „Der Piltdown-Mensch war ein wissenschaftlicher Schwindel“. (46) Die Wissenschaftler stehen doch im Ruf, objektiv und unbestechlich zu sein und ihr Urteil nur streng rationalem Denken zu unterwerfen. Kann es überhaupt „wissenschaftlichen Schwindel“ geben?

Schauen wir uns die sog. Piltdown-Affäre einmal an. Die Geschichte des «frühesten Engländers», wie der Piltdown-Mensch oft genannt worden ist, vollzog sich in groben Zügen folgendermaßen: Ein Hilfsarbeiter war angeblich gerade dabei, in einer Kiesgrube in der Nähe des Dorfes Piltdown in Sussex, im Süden Englands, zu graben, als er ein Stück Knochen fand. Er gab es dem Amateur-Archäologen des Bezirks, Charles Dawson, weiter, der beglaubigte, dass es sich um ein Objekt mit hohem Alter handle und erklärte, dass es Teil eines Schädels sei, der möglicherweise einem Menschen gehörte. Dawson begann, nach den restlichen Schädelknochen zu suchen, und im Jahr 1912 wurde ein Kieferknochen gefunden. Sir Arthur Smith Woodward vom Britischen Museum bestätigte, dass der Schädel menschliche Züge aufweise und dass der Kieferknochen affenähnlich sei. Das Fossil wurde als Piltdown-Mensch bekannt. (47)

Etwa 40 Jahre später, im Jahr 1953, wurde der Piltdown-Mensch als eine Fälschung erkannt; hauptsächlich durch die Arbeit von Dr. Kenneth Oakley. Er wies nach, dass der Schädel von einem modernen Menschen und der Kieferknochen und die Zähne von einem Orang Utan stammten. Die Zähne waren abgefeilt worden, damit sie wie die eines Menschen aussahen. Die Knochen und die Zähne waren chemisch behandelt und manchmal zusätzlich noch bemalt worden, damit der Eindruck erweckt wurde, sie seien alt. (48)

Der wahrscheinlichste Kandidat für den Urheber des Piltdown-Mensch-Betrugs scheint kein anderer als Charles Dawson zu sein. Er war bei den Ereignissen um die auslösende Entdeckung allgegenwärtig und hatte zu allen Fundorten jederzeit leichten Zugang. (49)

Es handelte sich also nicht unbedingt um einen Betrug durch einen Wissenschaftler aber immerhin um einen durch angeblich so objektive und kritische Wissenschaftler beglaubigten Betrug. Wie konnte es dazu kommen?

Es wird zwar darauf hingewiesen, dass die wissenschaftliche Bedeutung des durch Dawson gefundenen Exemplars umstritten war, und dass die Entlarvung der Piltdown-Fälschung in vielen akademischen Kreisen mit Erleichterung aufgenommen wurde. (50) Aber wie konnte es nur dazu kommen, dass sich die „wissenschaftliche Welt“ 40 Jahre lang an der Nase herumführen ließ?

Evolutionsanhänger zeigen sich oft irritiert, wenn der Piltdown-Mensch und andere Fälschungen von ihren Gegnern in die Diskussion eingebracht werden. Ein häufig angewendeter Versuch, der ganzen Affäre eine positive Wendung zu geben ist es, die angeblichen Fähigkeiten der Wissenschaftler zur Selbstkritik zu postulieren. Schließlich, so wird uns erzählt, waren es die Evolutionswissenschaftler selbst, die den Betrug entdeckten.

Wie auch immer, entscheidend ist nicht der Schwindel an sich; der Skandal von Piltdown ist, dass solch ein amateurhafter, ungeschickter und offensichtlicher Betrug (es waren Spuren einer Feile an den Zähnen zu erkennen) 40 Jahre lang unentdeckt blieb. Durch die „Tatsache der Evolution“, durch Piltdown, sind Generationen von Menschen beeinflusst und zahllose Bücher und Enzyklopädien entwertet worden.

Viele Wissenschaftler, einschließlich derer, die Doktorarbeiten geschrieben haben, hatten Zugang zu den Knochen, und sie haben sie unter Laborbedingungen, nach wissenschaftlichen Methoden untersucht. Kein einziger von ihnen erkannte damals den Schwindel, aber danach war der Schwindel für alle offensichtlich. Dinge wie die Spuren einer Feile sprangen ihnen plötzlich ins Gesicht. Es ist ganz offensichtlich, dass jeder der hochqualifizierten Wissenschaftler ganz einfach nur das sah, was er sehen wollte und das ignorierte, was nicht in seine vorgefasste Meinung passte.

Dass man nur das sieht, was man sehen will, kann übrigens jedem passieren. Es ist gut, wenn man sich darüber keine Illusionen macht. In Bezug auf den Piltdown-Fall kommt noch hinzu, dass die meisten der Wissenschaftler erst an diesem Fund zu zweifeln begannen, als neue Kandidaten für den Vorläufer des modernen Menschen am Horizont auftauchten. Als sie den Piltdown-Menschen nicht mehr nötig hatten, um ihre Vorstellung über die Entstehung des Menschen zu rechtfertigen, kam jemand auf die Idee, sich die Knochen etwas kritischer anzuschauen. (51)

Und die Lehre aus dieser Geschichte: Die Evolutionswissenschaftler sind gar nicht so objektiv und in der Bildung ihrer wissenschaftlichen Meinung den Anhängern des Schöpfungsgedankens meilenweit überlegen. Genau wie wir tragen sie die Brillengläser ihrer Weltanschauung die bestimmen, was man „sieht“. (52) Sie lehnen die Existenz Gottes ab und glauben an die Evolution. Für uns ist Gott real, weil wir ihn in unserem Leben erfahren haben, und deshalb halten wir die Schöpfungsgeschichte für richtig – weshalb wir trotzdem die Augen offen halten und mit größtmöglicher Objektivität nach Hinweisen aus der Natur Ausschau halten, die unseren Glauben bestätigen.

Nur ein Fakt unterscheidet uns letztendlich von den Evolutionsanhängern. Wenn sich nach dem Tod herausstellen sollte, dass es Gott nicht gibt, hätten wir nichts verloren. Wenn sich aber herausstellt, dass es den Gott der Bibel, den Schöpfer des Himmels und der Erde doch gibt, ist es für die anderen zu spät.

Schlussbemerkung: Zurück zum Glauben

„Seht doch einmal auf euch selbst, liebe Brüder! Sind unter euch, die Jesus nachfolgen, wirklich viele, die man als gebildet, einflußreich oder angesehen bezeichnen könnte?

Nein, denn Gott hat sich die Schwachen ausgesucht, die aus menschlicher Sicht Einfältigen, um so die Klugen zu beschämen. Gott nahm sich der Schwachen dieser Welt an, um die Starken zu demütigen.“ (1. Korinther 1, 26-27)

 

Die Evolutionsforschung wird weltweit mit Milliardenbeträgen gefördert, aber die Anhänger der biblischen Schöpfungslehre können immer wieder mit Überraschungserfolgen punkten, wie die Beiträge dieses Aufsatzes zeigen. Und so gibt es auch Menschen aus den sog. „gebildeten Kreisen“, die zu einer der Evolutionstheorie entgegengesetzten Einschätzung kommen.

Stellvertretend für viele sei hier das Zeugnis von Keith H. Wanser, Physikprofessor an der California State University, Fullerton, weitergegeben:

 

„Ich wuchs in einer Kirche auf, in der man an die 6-Tage-Schöpfung glaubt. Als Teenager las ich oft die Bibel und glaubte an die Erschaffung der Erde durch Gott, obwohl ich damals die Wichtigkeit und zentrale Bedeutung der ersten 10 Kapitel dieses Buches für den christlichen Glauben nicht verstanden hatte. Als ich später die staatliche Universität besuchte und mit den Physikprofessoren sprach, wurde ich lächerlich gemacht, weil ich glaubte, dass die Erde jung war. Man hielt mir viele wissenschaftliche Beispiele vor, die mir zeigen sollten, dass die Bibel nicht stimmte, speziell die ersten Kapitel.

Als junger Physikstudent war mein Wissensstand damals noch ungenügend. Ich vermochte den Professoren nicht zu widersprechen. Weil sie mehr wussten als ich, verlor ich zunehmend den Glauben an die buchstäbliche Wahrheit der Bibel. Ich glaubte zwar immer noch an Gott. Das führte mich für einige Jahre auf einen Weg, auf dem ich theistischer Evolutionist und moralisch verunsichert war. Durch intensives Lesen einer Reihe wissenschaftlicher Zeitschriften und Bücher, versuchte ich die Wahrheit zu finden.

1976 erneuerte ich meine Verpflichtung für Jesus Christus, und kurz darnach begann ich wissenschaftliche, historische, biblische und andere Beweise zu studieren, welche die buchstäbliche 6-Tage-Schöpfung und die biblische Flut, so wie sie in der Bibel beschrieben sind, befürworten. In den 22 Jahren, die inzwischen verflossen sind, habe ich vieles genauer studiert, und bin heute fest davon überzeugt, dass es viel mehr wissenschaftliche Beweise für eine junge 6-Tage-Schöpfung und weltweite Flut gibt, als für eine alte Erde und die Evolution.“ (53)

 

Es fällt auf, dass Herr Wanser im Jahr 1976 zunächst sein Glaubensbekenntnis zu Jesus Christus erneuert und dann erst zu der richtigen Einschätzung der wissenschaftlichen und biblischen Beweise kommt. Aus dieser Reihenfolge muss man bestimmt kein Dogma machen. Aber dieser Teil des Berichtes von Professor Wanser erinnert mich doch an ein Wort aus dem biblischen Buch der Sprüche, mit dem ich diesen Beitrag abschließen möchte:

„Alle Wahrheit beginnt damit, daß man Ehrfurcht vor Gott hat.“ (Sprüche 9, 10)



Rolf Urspruch


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Literaturangaben

(1) Hansruedi Stutz, Die Millionen fehlen, Schwengeler-Verlag 2005
(2) s. ebenda, S. 8
(3) s. ebenda, S. 12
(4) s ebenda, S. 13
(5) ebenda
(6) s. ebenda
(7) ebenda, S. 13f
(8) ebenda, S. 16
(9) ebenda
(10) s. Hans-Dieter Heck, Das Reuss-Tal: Die Sünden der Väter,
Bild der Wissenschaft 11/1987, S. 83, nach: Hansruedi Stutz, ebenda, S. 16
(11) Hansruedi Stutz, ebenda, S. 16
(12) s, ebenda, S. 17
(13) s. ebenda, S. 24
(14) Edmond W. Holroyd, in: John F. Ashton (Hg.), Die Akte Genesis,
Schwengeler-Verlag 2003, S. 220
(15) s. Hansruedi Stutz, ebenda, S. 21
(16) ebenda
(17) s. ebenda, S. 23f.
(18) ebenda, S. 24
(19) s. ebenda, S. 31
(20) s, ebenda
(21) s. Hans-Joachim Zillmer, Die Evolutions-Lüge, 2005 Langen Müller in der
F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München, S. 121
(22) s. Edmond W. Holroyd, ebenda, S. 219
(23) s. Hans-Joachim Zillmer, ebenda, S. 129ff.
(24) Werner Gitt, Fragen, CLV, Bielefeld 2002, S. 46
(25) s. ebenda
(26) Hansruedi Stutz, ebenda, S. 29
(27) ebenda, S. 29f.
(28) Keith H. Wanser, in: John F. Ashton (Hg.), ebenda, S. 86
(29) A. J. Monty White, in: John F. Ashton (Hg.), ebenda, S. 206
(30) Werner Gitt, ebenda, S. 47
(31) Westdeutsche Zeitung, 22. 1. 07
(32) s. Jonathan D. Sarfarti, in: John F. Ashton (Hg.), ebenda, S. 61f.
(33) Richard Lewontin, Billions and billions of demons, The New York Review,
January 9.1997, S. 31, nach: Johnatan D, Sarfati, ebenda, S. 62
(34) E. J. Larson and L. Witham, Leading Scientists still reject God, Nature 394
(6691): 313, 23 July 1998, nach: Jonathan D. Sarfati, ebenda, S. 62
(35) Jonathan D. Sarfati, ebenda, S. 63f.
(36) ebenda, S. 64
(37) ebenda
(38) ebenda
(39) ebenda
(40) s. http://www.answersingenesis.org/docs2007/0115angkor.asp
(41) s. http://de.wikipedia.org/wiki/Angkor
(42) ebenda
(43) s. ebenda
(44) http://de.wikipedia.org/wiki/Stegosaurus
(45) s. Hans-Joachim Zillmer, ebenda, S. 16ff.
(46) http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Piltdown-Mensch.html
(47) s. http://www.answersingenesis.org/docs2003/1124piltdown.asp
(48) s. ebenda
(49) s. ebenda
(50) s. http://de.wikipedia.org/wiki/Piltdown-Mensch
(51) s. http://www.answersingenesis.org/docs2003/1124piltdown.asp
(52) s. ebenda
(53) Keith H. Wanser, ebenda, S. 82







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