Die geraden Wege Gottes
- christliche Andachten -





Die geraden Wege Gottes




Man stelle sich vor, man müsste sich in einer völlig unbekannten Gegend zurecht finden. Vielleicht wäre es sogar im Ausland, in einer großen Metropole, man würde kein Wort der Landessprache sprechen und müsste den Weg ins Hotel finden. Keine leichte Sache, wenn man keinen Reiseführer hat oder jemanden, der sich auskennt.
Bei Gott ist das ganz anders. Er kennt diese Welt ganz genau. Zum einen hat er sie erschaffen. Und zum anderen ist er auch hier gewesen. Er kam in Jesus Christus in diese Welt und wurde Mensch. Er tat dies, um diese Welt zu überwinden, damit alle, die ihm nachfolgen, diese Welt ebenfalls überwinden können. Gott möchte, dass wir an unser Ziel gelangen. Er hat uns auch eine Landkarte mit auf den Weg gegeben: Die Bibel. Dort steht ganz genau, was wir tun müssen, um in diesem Dickicht doch den Ausgang zu finden.
Es ist ein gerader Weg, der in den Himmel führt. Gottes Wege sind immer gerade. Als der Apostel Paulus auf seiner ersten Missionsreise in Zypern ankam, traf er auf einem Magier, der dort die Verbreitung des Evangeliums behindern wollte. Paulus sagt darauf zu ihm:

„Du, voll aller List und aller Bosheit, Sohn des Teufels, Feind aller Gerechtigkeit! Willst du nicht aufhören, die geraden Wege des Herrn zu verkehren?“ (Apostelgeschichte 13,10)

Die Wege Gottes sind also nicht kompliziert oder verschlungen. Es sind der Teufel und seine Diener, die die geraden Wege Gottes krumm machen. Es ist wie auf einer Straße, die kerzengeradeaus geht. Wer auf dieser Straße geht, kommt direkt zu Gott. Doch der Teufel baut auf dieser Straße jede Menge Umwegschilder. So sollen wir den geraden Weg verlassen und in irgendwelche dunkle Kanäle gelangen. Leider passiert es nur zu oft, dass Menschen in diese Fallen tappen. Auch ein gläubiger Christ war ja mal auf diesen Wegen, die einen sind mehr abgewichen, die anderen weniger. Doch abgewichen sind wir alle.
„Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden“ (Römer 3,12)

Gott sei Dank gibt es Jesus. Er bietet jedem Menschen an, ihn wieder auf den geraden Weg zurückzuziehen. Das Angebot steht. Doch es beruht auf Freiwilligkeit. Nur wer möchte, darf die Hand Jesu ergreifen. Und Gott macht wirklich viel Werbung, damit noch möglichst viele von uns dem richtigen Fremdenführer folgen: Jesus. Einem Fremdenführer muss man vertrauen. Man muss ihm glauben, dass er sich auskennt und ihm folgen. Das ist bei Jesus genau so. Er ist selbst hier gewesen. Einen besseren Fremdenführer als ihn gibt es nicht.



Werner Maget






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