Die Chance erkennen
- Ja zu Jesus sagen -





Die Chance erkennen




Es geht einem gut. Keine Sorgen, alles klappt wie am Schnürchen. Doch man vergisst etwas sehr wichtiges.
Also mir ging es so. 1975, als es mir sehr schlecht ging in allen erdenklichen Lagen, kam ich zum Glauben an Jesus Christus. Doch dann als es mir nach einiger Zeit wieder besser ging, rückte Jesus Christus wieder immer weiter in den Hintergrund. Die Gemeindebesuche verebbten so langsam. Bis ich dann fast gar nicht mehr hinging. Nun, eigentlich suchte ich überhaupt keine Gemeinschaft mehr. Letztendlich trat Jesus total in den Hintergrund. Und mir ging es immer besser. Es kam die Zeit, in der ich viel besaß und viel Geld verdiente und mir dicke Autos leisten konnte, teure Stereoanlagen, halt alles was Spaß machte. Irgendwann sprach mich mal jemand auf Jesus an. "Klar kenne ich Jesus Christus, aber ich habe jetzt keine Zeit."

Ich heiratete. Meine Frau war Christin. Wir bekamen das erste Kind. Dann kam unsere Tochter zur Welt. Zweieinhalb Monate durfte sie alt werden als sie uns wieder genommen wurde. Kindstod. Unser erstes Kind, ein Junge, bekam auf einmal laufend Krämpfe. Diagnose war Gehirnblutung. Es folgte eine sehr schwere Zeit. Wir waren mit ihm im Krankenhaus und warteten. Er bekam ein Ventrikel, ein Ventil welches den Druck im Kopf verringert. Heute ist er wieder ganz gesund. Unser drittes Kind war gesund. Durch den Tod unserer Tochter litt aber unsere Ehe sehr. Wir schrieen uns immer wieder an. Ich bekam Tobsuchtsanfälle. Vor Wut zerlegte ich auch eine Bibel. Das Ende der Ehe war besiegelt.

Doch wie sollte es nun weitergehen? Ich lebte dann nur noch so dahin. Schulte um zum Berufskraftfahrer. Erledigte meinen Job. Und von Jesus und Gott wollte ich nichts wissen.
So geschah das was passieren musste. Ich versackte immer mehr.
Dann machte Jesus Christus wieder auf sich aufmerksam. Ich kam ins Gefängnis. Ich tat 14 Tage nichts essen. Wollte einfach nur sterben. So einfach ist das aber nicht. Wenn unser Herr es nicht will können wir anstellen was wir wollen, es klappt nicht mit dem sterben. Dort im Gefängnis gab es einen Hausbibelkreis. Um mal aus der Zelle rauszukommen meldete ich mich einfach mal dort an. Es war so, dass man nicht so einfach in diese Gruppe kam. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten. Dort in der Gruppe erkannte ich nach einiger Zeit, dass Jesus Christus mich nie losgelassen hatte.
Und ich erkannte dass ER, Jesus Christus, meine einzige Chance ist. Nur ER gibt uns das Leben. Und nur mit IHM können wir ein erfülltes Leben führen. Auch wenn es manchmal nicht sehr einfach ist.


Ich habe die Chance erkannt und ergriffen und will sie nie wieder loslassen.


Michael





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