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Christliche-Autoren.de - Evangelistisches Projekt zur Verbreitung der Frohen Botschaft Jesu Christi. Archiv für christliche & evangelistische Texte.
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Erster KorintherbriefThema: Die Herrschaft Christi Die Gemeinde Die Gemeinde in Korinth wurde von Paulus selbst gegründet, und zwar während eines 18monatigen Dienstes (1 Kor. 4,15; vgl. Apg. 18) Anlass des Briefes 1. Nach der Abreise des Paulus entstanden in der korinthischen Gemeinde erhebliche Probleme. Während seines dreijährigen Aufenthaltes in Ephesus (Apg. 19; 20,31) muss Paulus für einige Tage nach Korinth übergesetzt haben, um diese Missbräuche in Ordnung zu bringen (erster Besuch: Apg. 18; Der erste und zweite Korintherbrief entstanden gegen Ende seines dritten Jahres in Ephesus (1 Kor. 16,8), doch spricht Paulus in 2 Kor. 12,14 und 13,1 davon, einen dritten Besuch abstatten zu wollen). 2. Nach seiner Rückkehr schrieb Paulus seinen ersten Brief, der verloren gegangen ist (siehe 1 Kor. 5,9.11); was wir den "ersten" Korintherbrief nennen, ist in Wirklichkeit der zweite; unser "zweiter" Korintherbrief ist eigentlich der dritte. 3. Die Ankunft und die Berichte einiger Mitglieder einer bekannten Familie (1 Kor. 1,11) und häufige Berichte anderer Reisender (1 Kor. 5,1; 11,18) beweisen, dass die Probleme allen Anstrengungen des Paulus zum Trotz weiterhin bestanden. Nach kurzer Zeit erhielt er eine Antwort auf seinen ersten Brief; diese enthielt erneute Anfragen der Korinther (1 Kor. 7,1). Diesen Brief (1 Kor.) schrieb Paulus, um auf diese Fragen einzugehen und auch um über sich selbst zu berichten. Anhaltspunkt und Schlüssel 1. Unser Anhaltspunkt, wenn wir die Botschaft des Briefes (geschrieben wahrscheinlich 54/55 n.Chr.) verstehen wollen, ist der geistige, moralische und geistliche Zustand der Korinther. 2. Obwohl die meisten Mitglieder der korinthischen Gemeinde aus den unteren Gesellschaftsschichten stammten (1 Kor. 1,26), waren sie nicht frei von der besonderen Neigung der Griechen zum Hochmut. Korinth konkurrierte mit Athen. Die Griechen waren stolz auf ihre Sprache, auf ihre Literatur, auf ihre Bildung und auf ihre Logik. Diesen Brief verfasst Paulus so, dass er dem griechischen Geist entgegensteht. Er fängt damit an, dass er die Weisheit ablehnt (1 Kor. 1,17; 2,1 usw.). Er stellt einen Vorwurf an die Fürsten dieser Welt dar, die sich auf ihre weltliche Weisheit verlassen, die aber in den Augen Gottes Narren sind. Durch ihre Weisheit hatte die Welt Gott nicht erkannt (1 Kor. 1,21). Dem natürlichen Menschen sind die höchsten Wahrheiten verborgen (1 Kor. 2,14). 3. Sie waren der Unsittlichkeit (1 Kor. 5,1-11; 6,15-18) und der Trunkenheit (1 Kor. 11,21) verfallen - typisch korinthische Sünden. Ton Dieser Brief ist eindeutig als Tadel zu erkennen. Sogar die in ihm enthaltene Lehre ergibt sich aus dem Tadel und der Korrektur (siehe 1 Kor. 15,12). Er ist äusserst praktisch gehalten (sogar das glänzende 15. Kapitel über die Auferstehung wird benutzt, um die Korinther zum Dienst anzuspornen); Missbräuche im gesellschaftlichen und im gemeindlichen Leben der Gemeindeglieder werden verworfen und korrigiert; obwohl alles in erster Linie den Christen aus Korinth galt, können die hier aufgeführten Prinzipien auf alle Christen angewandt werden. Botschaft Ein sorgfältiges Studium des Neuen Testamentes vermittelt die Erkenntnis, dass der volle Titel unseres Herrn - Herr Jesus Christus- ihm nur dann beigelegt wird, wenn der jeweilige Verfasser die Herrschaft Christi verkündigen und hervorheben möchte. Es ist darum von besonderem Gewicht, dass dieser Titel in den ersten zehn Versen unseres Briefes sechsmal benutzt wird (Verse 2.3.7.8.9.10). Der Name "Herr" sticht besonders hervor (1,31; 2,8.16; 3,20; 4,4; 5,4.5; 6,13; usw.). Darin liegt eine tiefe Bedeutung, denn alle Unordnung, die sich in ihrem Lebenswandel eingestellt hatte, ließ sich darauf zurückführen, dass sie Jesus Christus nicht als ihren Herrn anerkannt hatten. Analyse Der Brief lässt sich in zwei Abschnitte einteilen. Im ersten Abschnitt geht es um Angelegenheiten, von denen Paulus durch mündliche Berichte erfuhr; im zweiten um solche, die Gegenstand der Fragen der Korinther waren.
Einleitung (Kapitel 1,1-9) Anschrift, Grüße und Danksagung.
1. Spaltungen verurteilt (1,10-18).
1. Unsittlich verurteilt (Kapitel 5).
1. Über die Ehe, die Ehelosigkeit und die Ehescheidung (6,9 bis 7,40).
1. Über weibliche Keuschheit (11,1-16).
Pläne, Persönlichkeiten, Grüße. |
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